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Gedanken zur Fastenzeit

 

Wir wollen in dieser Fastenzeit darum beten,

dass uns unsere Religion, unser Glaube und unsere Gemeinde

wieder neu ans Herz wachsen.

 

Herr, es ist nicht alles perfekt, was wir als Gemeinde und in der Gemeinde erleben oder selbst tun.

Aber wir sind nur Menschen, Herr.

Lass uns durch das Unrecht, das wir erfahren oder tun, nicht hart und ungerecht werden.

Hilf uns auszuhalten, wenn wir Unrecht erfahren; hilf uns Frieden wiederherzustellen,

wenn wir anderen Unrecht getan haben.

 

Beten wir darum, dass wir nicht kleinlich am Alltäglichen herumnörgeln,

sondern dass es uns gelingt, die die großen Linien des Friedens und der Versöhnung

auch in unserem Leben zu verfolgen.

 

Herr, unsere Gemeinde soll uns doch Halt geben, und wir sollen uns üben in Achtsamkeit

füreinander. – Aber oft holt uns das Menschlich-Allzumenschliche ganz schnell ein…

Hilf uns, Herr, dass wir den Mut zur Mitmenschlichkeit nicht verlieren. Und gib uns die Weisheit,

zu erkennen, wann wir reden -, und wann wir besser schweigen sollten.

 

Wir wollen zusammen darum beten,

dass uns an den Menschen und ihrem Leben ebenso viel gelegen ist,

wie an der größeren Ehre Gottes.

 

Herr, lass uns erkennen, was wir einander schuldig sind.

… „Den Nächsten lieben“ ist so ein großes Wort.

Hilf uns, mit den Nächsten, die uns geschickt sind, achtsam und geduldig umzugehen…

Herr, das wäre doch schon was…

(Dr. Hermann-Josef Reuther, St. Georg, Köln)